Übersicht

Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse sind für eine effiziente Gestaltung des komplexen Versorgungsgeschehens im Gesundheitssystem von zentraler Bedeutung. Auf die Gewinnung genau dieser Erkenntnisse fokussiert die Versorgungsforschung. Als Disziplin mit hohem Praxisbezug und einer interdisziplinären, multiprofessionellen und patientenorientierten Ausrichtung sind aus den Ergebnissen der Versorgungsforschung häufig konkrete Umsetzungskonzepte ableitbar. Daraus erklärt sich die hohe gesundheitspolitische Relevanz dieser noch jungen Disziplin.

In Baden-Württemberg hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren ein Programm zur Förderung der Versorgungsforschung aufgelegt. Übergeordnetes Ziel ist der nachhaltige Ausbau der Forschung im Bereich Versorgungsforschung in Baden-Württemberg. Dies soll durch eine Bündelung bereits bestehender Forschungsaktivitäten, eine Initiierung neuer versorgungsrelevanter Projekte, gezielte Nachwuchsförderung und eine kooperative Vernetzung von Forschungseinrichtungen erreicht werden. In diesem Rahmen hat im Januar 2011 die "Koordinierungsstelle Versorgungsforschung Baden-Württemberg" an der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg ihre Arbeit aufgenommen. Gleichzeitig wurden an allen Medizinischen Fakultäten des Landes und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, lokale Koordinierungsstellen eingerichtet. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde mit der Gründung einer "Nachwuchsakademie Versorgungsforschung Baden-Württemberg" realisiert.

Aktuelles

24.02.2011
Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums

ab 13.04.2011
Vortragsreihe über methodische Aspekte

seit 15.09.2011
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

ab 1.12.2011
Kolloquium
zur Versorgungsforschung
in Tübingen

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